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Thailand

Thailand: Unsere Route für 3 Wochen mit allen Highlights und Geheimtipps

Ich glaube Thailand wird für immer ein ganz besonderes Land für mich bleiben. Nicht nur, weil es einfach so schön dort ist. Sondern auch, weil ich hier mein zweites Solo-Reise-Abenteuer startete, ich so viele schöne Orte entdeckt und mich am Ende verliebt habe.

Manchmal gibt es diese kleinen Momente. Die einem zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht auffallen. Eine kleine Entscheidung. Alleine losziehen. Das Urlaubsziel. Nochmal in die Bar gehen. Und am Ende blickt man zurück und sie haben das ganze Leben durcheinander gewirbelt.

Umso schöner, nach all den Jahren wieder nach Thailand zurück zu kommen. Mit dem selben Mann in den ich mich damals verliebt habe und mit dem ich heute verheiratet bin. Und weitere schöne Erinnerungen zu schaffen.

Wir waren im Dezember und Januar drei Wochen in Thailand unterwegs. Bei unserer Reise haben wir bewusst versucht, die bekannten Wege zu verlassen und möglichst viele Geheimtipps abzuklappern. Dabei haben wir traumhafte Inseln und Nationalparks erkundet, sind mit dem Roller umhergecruist und mit kleinen Longtail-Booten zu abgelegenen Stränden aufgebrochen – und haben uns dabei immer wieder neu in das asiatische Land verliebt. Unsere Route führte uns vom Flughafen in Phuket zunächst auf meine neuen Lieblingsinsel Koh Yao Noi. Von dort ging es weiter ins lebhafte Ao Nang und auf die ruhige Insel Koh Mook. Mit dem Nachtzug reisten wir anschließend nach Hua Hin, von wo aus wir den Khao Sam Roi Yot Nationalpark erkundeten. Den Abschluss unserer Reise bildete Bangkok. Ich habe unseren Trip wirklich geliebt und freue mich hier und in den weiteren Artikeln alle Details zu unserer Reise zu teilen. In diesem Beitrag findest du den Überblick unserer Reise, für mehr Details besuche gerne auch meine Blogbeiträge zu den einzelnen Orten.

Kletterparadies in Krabi, der Tonsai Strand
Tonsai Beach auf der Railay Halbinsel

Die beste Route für 3 Wochen abseits der bekannten Touristenpfade

Da wir unsere Thailand-Reise leider auf die sehr teure und überfüllte Weihnachts- und Silvesterzeit legen mussten, haben wir bewusst versucht die Hauptreiserouten zu verlassen und etwas unbekanntere Reiseziele insbesondere im Süden des Landes zu besuchen. Das würde ich tatsächlich immer wieder so machen, da wir dadurch selbst in der Hauptreisezeit an leeren Stränden waren und noch dazu richtig tolle, authentische Orte entdeckt haben. Vor allem in die beiden Inseln Koh Yao Noi und Koh Mook habe ich mich direkt verliebt und würde am liebsten direkt zurück fliegen.

Drohnenaufnahme der Rai Island mit imposanten Kalksteinfelsen und türkisem Wasser, Thailand
Unser Ausflug zu den Hong Inseln war nur eins von vielen Highlights unserer Rundreise durch Thailand

Insgesamt waren wir für drei Wochen in Thailand unterwegs. Wir sind von Deutschland aus mit Zwischenstopp nach Phuket geflogen. Das war besonders praktisch, da wir so direkt im Süden von Thailand gelandet sind und direkt mit dem Inselhopping los starten konnten. Nach einer Nacht zum Ankommen ging es direkt mit der Fähre nach Koh Yao Noi, wo wir für 3 Nächte blieben und die ganze Insel per Roller erkundeten. Weiter ging es in das deutlich touristische Ao Nang, von wo aus wir ein paar Geheimtipps im Hinterland abklapperten und eine Bootstour zur berühmten Maya Bay machten. Es folgte die Trauminsel Koh Mook und schließlich ging es per Nachzug weiter nach Hua Hin und in den eindrucksvollen Khao Sam Roi Yot Nationalpark. Den Abschluss bildeten ein paar Tage in Bangkok von wo wir dank Gabelflug direkt nach Deutschland zurück fliegen konnten.

In den drei Wochen haben wir unglaublich viel gesehen, konnten aber trotzdem auch noch entspannte Strandtage verbringen. Auch wenn ich im Nachhinein manche Stopps etwas anders machen würde, war es eine richtig tolle Reise und für uns die perfekte Route.

Reiseroute durch Thailand für 3 Wochen
Reiseroute durch Thailand für 3 Wochen

Wer seine Thailand-Rundreise oder das Inselhopping nicht komplett selbst organisieren möchte, kann auch auf die Erfahrung des lokal ansässigen Reiseveranstalters Siamways zurückgreifen. Siamways unterstützt bei Transfers, Unterkünften und der individuellen Routenplanung.

Meine Beiträge zur Planung deiner Thailandreise

Alle Highlights und Stopps für deine Rundreise durch Thailand:

1. Stopp Phuket: Stadtbummel durch Phuket Old Town

Da wir nicht ganz so viel Zeit für unsere Rundreise durch Thailand hatten, haben wir uns dafür entschieden direkt in den Süden von Thailands zu fliegen, um uns die lange Anreise von Bangkok aus zu sparen. Wir sind daher direkt am Internationalen Flughafen von Phuket gelandet und haben hier unsere Rundreise begonnen. Ich habe in der Vergangenheit viel negatives zu Phuket gehört und da die Preise während unserer Reisezeit extrem hoch waren, haben wir uns dafür entschieden, lediglich eine Nacht zum Ankommen in Phuket Old Town zu verbringen.

Highlights: Es war eine gute Idee direkt in Phuket Old Town zu übernachten, denn diese ist wirklich sehenswert und ein perfekter Ort um die Thailandreise zu starten. Die Altstadt ist vor allem für ihre bunten Häuser im sino-portugiesischen Stil bekannt und es macht richtig Spaß durch die farbenfrohen Gassen zu bummeln. Es gibt außerdem richtig viele süße Cafés und Restaurants, so dass man sich kaum entscheiden kann, wo man eine Pause vom Stadtbummel machen soll. Vor allem die Thalang Road mit ihren historischen Gebäuden lohnt sich für einen Spaziergang. Ein weiterer schöner Stopp in Phuket Old Town ist der San Chao Jui Tui, einer der ältesten und bedeutendsten chinesischen Schreine auf Phuket. Er ist mit kunstvollen Verzierungen gestaltet und gibt einen spannenden Einblick in die chinesischen Traditionen der Insel.

Restaurants, Bars & Cafés: Für traditionelle Gerichte aus Südthailand, die nach alten Familienrezepten zubereitet werden, lohnt sich ein Abstecher ins One Chun Cafe & Restaurant. Das beliebte Restaurant befindet sich in einem historischen Gebäude und ist mit Vintage Möbeln eingerichtet. Unbedingt vorbei schauen solltest du auch beim mehrfach im Michelin Guide erwähnte Kokos- Crepes- Stand A Pong Mae Sunee. Bei unserem Besuch war dieser leider geschlossen, es soll aber sehr lecker sein.

Übernachen: Wir haben uns für die Zeit in Phuket für das The Tint At Phuket Town entschieden. Das Hotel liegt super zentral und man erreicht die Altstadt in wenigen Minuten zu Fuß. Die Zimmer sind zudem modern gestaltet und es gibt einen kleinen Pool zur Abkühlung.

Wie lange bleiben: Wir haben uns bewusst dafür entschieden, nur eine Nacht zum Ankommen auf Phuket zu verbringen und fanden das perfekt.

2. Stopp Koh Yao Noi: Meine Lieblingsinsel

Seit unserem Besuch zählt Koh Yao Noi zu meinen absoluten Lieblingsinsel in Thailand. Wir selbst waren für 3 Nächte dort und am liebsten wäre ich noch viel länger geblieben. Ich mag, dass die Insel einen sehr authentischen Vibe hat und Tourismus und einheimisches Leben eine gute Balance haben.

Highlights: Am besten erkundet man Koh Yao Noi mit einem Roller und lässt sich einfach treiben. Mit Fahrtwind in den Haaren ging es für uns zu einer Tour an die vielen unberührten Strände. Mein absoluter Lieblingsstrand war der Long Beach am Restaurant und Bungalows Three Ladies. Auch wenn der Weg hierhin nicht der einfachste ist, wird man am Ende mit einem richtigen Paradies belohnt. Es lohnt sich aber auch ein Abstecher zum Strandabschnitt vor dem Stella Restaurant. Von hier kann man bei niedrigem Wasserstand über eine Sandbank zur kleinen vorgelagerten Insel Koh Nok laufen und insgesamt einen entspannten Strandtag verbringen. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir auch die wunderschönen Sonnenuntergänge auf Koh Yao Noi. Dafür kann man auf der Insel in richtig schöne Beachbars einkehren. Die besten Orte direkt am Meer sind dafür die Buffalo Bar,  Sunset Bar oder auch die Hornbill Bar. Neben entspannten Tagen auf der Insel selbst kann man auch zu verschiedenen Bootstouren starten. Für uns ging es beispielsweiße mit einem privaten Longtailboot zu den Hong Inseln. Die Inselgruppe liegt im Thanbok Khoranee Nationalpark in der Provinz Krabi und ist bekannt für ihre traumhaften, weißen Sandstrände, leuchtend türkises Wasser und eine beeindruckende Unterwasserwelt, die perfekt zum Schnorcheln geeignet ist. Der Vorteil ist, dass man von Koh Yao Noi viel schneller an den Inseln ist und so vor den großen Booten von Krabi ankommt, zudem sind die Preise hier etwas günstiger.

Die schönsten Strände Koh Yao Noi
Ein kleines Paradies am Long Beach auf Koh Yao Noi

Restaurants, Bars & Cafés: Im Kindee Thai Cuisine: gibt es richtig leckeres Thaifood in schönem Ambiente. Und zum Frühstück sollte man unbedingt im Chaba Café and Gallery vorbei schauen. Wir waren direkt mehrmals dort, weil es einfach mit so viel Liebe zum Detail ausgestattet ist und eine große Auswahl an leckerem Essen bietet.

Übernachen: Wir haben im Anattaya Holiday Home übernachtet. Die Unterkunft hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und liegt zentral. Für uns war das ideal, da wir dort auch unseren Roller mieten konnten und es direkt nebenan Restaurants und einen 7/11 gibt. Eine gute Alternative ist Relax sunsmile Kohyaonoi oder falls du eine ganz besondere Unterkunft suchst, dann das Six Senses Yao Noi.

Wie lange bleiben: Wir selbst waren 3 Nächte auf der Insel. Das reicht um einen ersten Eindruck zu bekommen und auch eine Halbtagesbootstour zu unternehmen. Im Nachhinein wäre ich aber lieber noch etwas länger geblieben, einfach um noch entspannter unterwegs sein zu können und richtig anzukommen. Empfehlung: 4 Nächte

2. Stopp Krabi & Ao Nang: Verliebt ins Hinterland

Da wir unbedingt auch die Region Krabi erkunden wollten, führte uns der nächste Stopp in das trubelige Ao Nang. Im Nachhinein fand ich vor allem das Hinterland von Krabi wunderschön und hätte lieber einen anderen Ausgangspunkt gewählt. Denn Ao Nang ist super touristisch und sehr voll. Ich würde dir daher empfehlen eher in ruhigeren Gegenden zum Beispiel Richtung Klong Muang Beach oder Tubkaek Beach zu übernachten.

Highlights:

Besonders schön fand ich unsere Rollerfahrten durch das grüne Hinterland von Krabi. Sobald wir das trubelige Ao Nang hinter uns gelassen hatten, führten uns die Straßen vorbei an Palmen, dichten Mangrovenwäldern und riesigen Kalksteinfelsen. Besonders empfehlen kann ich dir einen Abstecher zum Kuan Nom Saow Restaurant and Viewpoint. Das etwas versteckte Restaurant liegt mitten im Grünen und bietet einen unglaublichen Ausblick über die Landschaft. Auch der Khaothong Hill lohnt sich für einen Besuch. Von hier hat man besonders zum Sonnenuntergang eine wunderschöne Aussicht über die Küste und die vorgelagerten Inseln. Ein weiteres Highlight war unsere Kajaktour auf dem Klong Root Water Canal. Auf eigene Faust paddelt man mit dem Kajak durch den glasklaren Wasserkanal und vorbei an Mangroven. Das war stellenweise etwas abenteuerlich, hat aber unglaublich viel Spaß gemacht.

Die besten Sehenswürdigkeiten, Ausflüge und Geheimtipps in Krabi
Die Landschaft in Krabi mit ihren steilen Kalksteinfelsen ist wirklich eindrucksvoll.

Natürlich kann man von Ao Nang auch zu zahlreichen Bootstouren starten. Besonders bekannt ist die Railay Halbinsel mit ihren imposanten Kalksteinfelsen und wunderschönen Stränden. Leider war es mir bei unserem Besuch viel zu voll und ich war doch eher enttäuscht. Deutlich besser gefallen hat mir der benachbarte Tonsai Beach, den man über einen kleinen Pfad erreichen kann. Außerdem haben wir von Ao Nang aus eine Bootstour zu den berühmten Phi Phi Inseln und der Maya Bay unternommen. Auch wenn sich hier wirklich viele Besucher*innen tummeln, hat mich die Landschaft mit dem weißen Sandstrand, unglaublich klarem Wasser und den riesigen Kalksteinfelsen sehr beeindruckt.

Restaurants, Bars & Cafés: Mein absolutes Highlight war das Kuan Nom Saow Restaurant and Viewpoint Mitten im Dschungle von Krabi mit dem schönsten Ausblick überhaupt. Direkt in Ao Nang kann ich das TAN Tribe Cafe und das Much & Mellow Bread & Brunch empfehlen.

Übernachten: Wir haben im Aonang Dugong-SHA Extra Plus direkt im Zentrum von Ao Nang übernachtet. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war gut, aber wir hätten im Nachhinein lieber einen anderen Standort gewählt. Daher lohnt es sich auch das Dusit Thani Krabi Beach Resort oder Loy Chalet anzusehen.

Wie lange bleiben: Wir waren insgesamt für 5 Nächte in der Region Krabi unterwegs. Es gibt hier einfach richtig viel zu sehen, so dass man die Tage wirklich schnell füllen kann, besonders wenn man auch ein paar Geheimtipps abklappern will. Ich glaube aber 4 Nächte hätten mir auch gereicht.

3. Stopp Koh Mook: Unbekannte Trauminsel

Wir haben die Insel Koh Mook ganz zufällig entdeckt, spontan unsere Pläne umgeworfen und es keine Sekunde bereut. Während andere Orte nur so von Touristen überlaufen waren, fanden wir hier ein ruhiges, entspanntes Inselleben. Die Insel ist so klein, dass man fast alles zu Fuß erreichen kann und somit der perfekte Ort um einfach mal zu Entspannen.

Highlights: Besonders schön fand ich den Sivalai Beach, der sich mit seinem weißen Sandstrand um eine schmale Landzunge zieht. Hier kann man wunderbar entspannen und das ruhige Inselleben genießen. Unbedingt einplanen sollte man auch einen Besuch am Charlie Beach zum Sonnenuntergang. Der Strand liegt in einer kleinen Bucht, umgeben von hohen Kalksteinfelsen und dichtem Dschungel. Und das beste: die Sonne versinkt hier direkt im Meer.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir auch unsere private Longtailboot-Tour zur Emerald Cave und nach Koh Kradan. Um zur versteckten Lagune der Emerald Cave zu gelangen, muss man zunächst etwa 80 Meter durch eine stockdunkle Höhle schwimmen. Das war tatsächlich etwas unheimlich, aber ein ganz besonderes Erlebnis. Anschließend ging es für uns weiter nach Koh Kradan, wo uns neben Traumstränden einer der schönsten Schnorchelspots unserer gesamten Reise erwartete.

Restaurants, Bars & Cafés: Mein absoluter Lieblingsort auf Koh Mook ist die Miss Island Bakery. Hier stimmt wirklich alles: Herzlicher Service, ein schöner Außenbereich und richtig gutes Essen. Das beste Kokosnusseis gibt es im Forever Koh Mook Café und leckeres Thaifood in der Perfect Bar and Restaurant Koh Mook.

Übernachten: Wir haben in einem kleinen Bungalow von Forever Kohmook Bungalows übernachtet und waren sehr zufrieden. Die Unterkunft ist zwar einfach, dafür aber sehr zentral und preiswert.

Wie lange bleiben: Wir selbst waren vier Nächte auf der Insel und fanden das ideal. Die Insel ist klein, aber genau das macht ihren Reiz aus. Mit etwas mehr Zeit verfällt man automatisch in einen entspannten Rhythmus, ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen oder ständig unterwegs sein zu müssen. Natürlich kann man auch mit weniger Tagen einen Eindruck bekommen.

Thailand Rundreise: Koh Mook
Drohnenblick auf Koh Mook

4. Stopp Hua Hin: Der Khao Sam Roi Yot Nationalpark

Für unseren nächsten Stop in Hua Hin mussten wir erstmal einen langen Weg mit Fähre, Kleinbus und einem Nachtzug gen Norden hinter uns bringen. Hier waren wir vor allem, um den Khao Sam Roi Yot Nationalpark zu besuchen. Das war auch ein echtes Highlight, Hua Hin hingegen hat mich leider nicht so ganz überzeugen können.

Highlights: Wenn du in der Region bist, lohnt es sich mindestens einen Tag im Khao Sam Roi Yot Nationalpark zu verbringen. Das absolute Highlight unserer Zeit dort war für mich die beeindruckende Phraya Nakhon Höhle. Um sie zu erreichen, muss man zunächst eine ziemlich anstrengende Wanderung über steile Treppen und durch den Dschungel zurücklegen. Dafür wird man am Ende mit einem wirklich besonderen Anblick belohnt. Durch das teilweise eingestürzte Höhlendach fällt das Sonnenlicht ins Innere und lässt dort sogar Bäume und Pflanzen wachsen. Mittendrin steht ein kleiner königlicher Pavillon, der die Atmosphäre fast magisch wirken lässt. Besonders schön ist es am Vormittag, wenn die Sonnenstrahlen direkt auf den Pavillon fallen. Wir hatten unglaublich viel Glück und waren fast alleine in der Höhle.

Neben der Höhle hat mich vor allem die wunderschöne Landschaft des Nationalparks begeistert. Es lohnt sich eine Bootsfahrt durch das weitläufige Sumpfgebiet zu machen. Mit einem kleinen Holzboot ging es vorbei an riesigen Kalksteinfelsen und durch Wasserwege voller Lotusblumen und Seerosen. Unterwegs kann man außerdem zahlreiche Vögel beobachten, die Ruhe der Natur genießen und am Bueng Bua Wood Boardwalk stoppen. Das ist ein etwa einen Kilometer langer Holzsteg mit einer kleinen Aussichtsplattform von der man einen wunderschönen Blick auf die umliegenden Berge und die Feuchtgebiete hat.

Hua Hin selbst hat mir leider nicht so gut gefallen, einfach weil es so groß und voll war. Es ist allerdings ein super Ort zum Windsurfen. Schön waren auch die kleinen Nachtmärkte Tamarind Market oder auch der Chatsila Night Market. Hier kann man bei Live Musik ausgibig Bummeln und Schlemmen.


Restaurants, Bars & Cafés: Sehr gutes Essen in einer schönen Location gibt es im Let’s Sea Hua Hin’s Beach Restaurant. Es ist aber sehr teuer dort und bei unserem Besuch gab es einige Gerichte nicht mehr. Ansonsten lohnt sich ein Besuch einer der Nachtmärkte zum Abendessen. Das schöne ist, dass man dann direkt mehrere Dinge probieren kann.

Übernachten:
Wir haben den Nationalpark als Tagesausflug von Hua Hin aus besucht, würden im Nachhinein aber lieber direkt in der Nähe des Sam Roi Yot Beach übernachten. Eine Option dafür wäre das The Beach Village Resort. Wir selbst haben im The Sea Cret Hua Hin geschlafen. Das stilvolle Boutique-Hotel liegt in Hua Hin, nur wenige Minuten vom Strand entfernt. 

Wie lange bleiben: Wir waren für 4 Nächte in Hua Hin und einen Tag im Khao Sam Roi Yot Nationalpark. Auch wenn uns das gut gefallen hat, würde ich den Park vor allem dann empfehlen, wenn du etwas mehr Zeit für deine Thailandreise mitbringst und gerne Orte abseits der bekannten Touristenrouten entdecken möchtest. Ich denke 3 Nächte hätten auch voll ausgereicht.

Die schönsten Orte in Thailand: phraya nakhon cave
Komm am besten früh morgens, damit noch nicht zu viele Leute vor Ort sind.

5. Stopp Bangkok: Zwischen Skyline und Großstadtleben

Den Abschluss unserer Thailandreise bildete die Hauptstadt Bangkok. Hier gibt es einfach so viel zu entdecken und es lohnt sich ein paar Tage in das verrückte Großstadtleben einzutauchen. Wobei ich sagen muss, dass Bangkok immer moderner wird und man teilweiße eher das Gefühl hat man wäre in New York.

Highlights: Mein absolutes Highlight war der Ausblick von unserem Hotel auf die Wolkenkratzer um uns herum beim Sonnenuntergang. Es sah einfach so unfassbar schön aus! Ansonsten haben wir einen ausgedehnten Spaziergang durch den Lumphini Park gemacht und dabei richtig viele Warane gesehen. Einen tollen Ausblick auf die Skyline und den Park hat man auch vom Dusit Arun Park. Hier wurde ganz neu ein riesiger Dachgarten angelegt. Der Eintritt ist kostenlos und es lohnt sich meiner Meinung nach mehr als der kostenpflichtige King Power Mahanakhon (hier war es mir ehrlichgesagt viiiel zu voll!). Natürlich darf zum Abschluss einer Thailand Reise auch eine ausgiebige Shoppingtour nicht fehlen. Mein absoluter Lieblingsort dafür ist der Chatuchak-Weekend-Markt. Bringe aber unbedingt viel Zeit und gute Nerven mit, denn der Markt ist wirklich riesig und wuselig! Natürlich gibt es auch in Bangkok viele sehenswerte Tempel wie beispielsweise den Wat Arun mit seinen filigran gestalteten Fliesen oder der Wat Pho mit der großen, goldenen Buddha-Statur. Wenn du eher einen Geheimtipp suchst, dann solltest du mal in der Nachbarschaft Talat Noi vorbei schauen. Es ist einer der ältesten Stadtteile Bangkoks und voller Street Art, kleiner Gassen und versteckter Cafés.

Übernachten: Wir haben im Hotel Indigo Bangkok Wireless Road übernachtet und ich kann das sehr empfehlen. Die Zimmer waren schön, man ist sehr gut angebunden und hat von der Dachterrasse einen tollen Ausblick auf die Skyline. Es war aber auch eins der teuersten Hotels unserer Reise.

Wie lange bleiben: Wir waren zwei Nächte in Bangkok und ich fand das ausreichend um einen Einblick in die Stadt zu bekommen und ein paar Sachen anzusehen. Natürlich kann man hier aber auch mehr Tage füllen, es gibt wirklich viel zu sehen.

Skyline von Bangkok im Sonnenuntergang
Skyline von Bangkok im Sonnenuntergang

Alternativer Routenvorschlag für 4 Wochen

Natürlich gibt es in Thailand auch super viele andere Orte und Inseln die man besuchen kann. Ehrlichgesagt ist die Auswahl da überhaupt nicht leicht. Das ist auch einer der Gründe, warum ich bereits zweimal in Thailand war. Es gibt so viel zu sehen, dass man locker mehrere Reisen füllen kann. Bei meiner ersten Reise nach Thailand – damals noch alleine – war ich für vier Wochen im Land unterwegs. Ich bin damals nach Bangkok geflogen und von dort aus weiter gen Norden nach Chiang Mai mit dem Zug gefahren. Ich mochte den Norden, um die Natur, Wasserfälle und einfach ein ganz anderes Thailand zu entdecken. Ich war außerdem für einen kurzen Abstecher im unbekannte Chiang Dao. Dort war es richtig schön und man war mitten in der Natur. Von Chiang Mai ging es mit dem Flugzeug dann gen Süden und zwar nach Krabi. Hier verbrachte ich ein paar Tage, konnte aber aufgrund eines Monsuns nicht wirklich viel ansehen und fuhr dann weiter in den Khao Sok Nationalpark, wo ich einen Tagesausflug an den wunderschönen See gemacht habe. Dann ging es weiter auf die Trauminseln Koh Phangan und Koh Tao. Besonders letztere wird wohl für immer einen Platz in meinem Herzen haben. Ich blieb am Ende viel länger als geplant und mochte das entspannte Inselleben sehr. Generell finde ich die Route super, um Thailand kennenzulernen und einen Eindruck von den bekannten Highlights aber auch versteckten und naturnahen Orten zu bekommen.

Alleinreisen: Warum ich dir Thailand für eine Soloreise empfehlen kann

Ich selbst war 2020 alleine in Thailand unterwegs und fand es wirklich super als Land für Solo-Travel. Ich mochte, dass es so einfach zu bereisen ist und ich mich immer sicher gefühlt habe. Der Transport von A nach B ist leicht zu organisieren, es gibt richtig viele schöne Hostels und es ist einfach mit anderen Reisenden in Kontakt zu kommen. Außerdem ist es super abwechslungsreich. Vom grünen Norden, zu Traumstränden, Großstadtleben in Bangkok, Fullmoon-Partys bis hin zu den eindrucksvollen Tempelanlagen: Hier findet jeder etwas passendes. Ich würde sagen, dass Thailand daher auch sehr gut für eine erste Reise allein geeignet ist. Wenn du dafür noch mehr Tipps & ein Mutmacher brauchst, schau doch auch gerne in meinem Beitrag zum Allein reisen vorbei.

Atemberaubender Sonnenuntergang über dem Meer auf Koh Yao Noi mit Longtailbooten
Ich liebe die Sonnenuntergänge auf Thailand!

Die beste Reisezeit für Thailand: Unsere Erfahrung im Dezember und Januar

Die beste Reisezeit für Thailand hängt vor allem davon ab, welche Regionen du bereisen möchtest. Für die Westküste mit Phuket, Krabi und den vielen kleinen Inseln in der Andamanensee eignen sich besonders die Monate November bis April. An der Ostküste rund um Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao ist das Wetter dagegen meist von Februar bis September besonders schön. Möchtest du den Norden rund um Chiang Mai erkunden, bieten sich vor allem die etwas kühleren Monate November bis Februar an.

Wir selbst waren im Dezember über die Feiertage in Thailand unterwegs und hatten mit dem Wetter wirklich Glück. Während unserer gesamten Reise hat es nur zweimal geregnet und ansonsten war es warm und sonnig. Allerdings ist die Weihnachtszeit auch absolute Hochsaison. Viele Orte waren ziemlich überlaufen und die Preise für Unterkünfte deutlich höher. Ich würde dir daher unbedingt empfehlen, frühzeitig zu buchen und auch ein paar weniger bekannte Orte in deine Route einzubauen.

Fortbewegung in Thailand – so kommst du von A nach B

Ich liebe Thailand auch dafür, dass das Reisen vor Ort so unkompliziert ist und man auch ohne Mietwagen das Land wunderbar auf eigene Faust erkunden kann. Je nachdem, wohin es gehen soll, stehen dir Inlandsflüge, Busse, Züge, Fähren und kleinere Minivans zur Verfügung. Besonders praktisch finde ich, dass sich viele Verbindungen miteinander kombinieren lassen und man so auch die kleineren Inseln recht einfach erreichen kann.

Wir haben vor Ort immer 12Go genutzt, um alle Transportoptionen zu recherchieren und die Preise zu vergleichen. Es kann aber auch Sinn machen mal vor Ort in einem Reisecenter oder direkt im Hotel nachzufragen. Manchmal gibt es dann noch zusätzliche Möglichkeiten, die man online nicht findet. Auch Uber oder Grab können eine gute Option sein um zu Fähranlegern zu oder Bahnhöfen zu kommen.

Längere Strecken kann man auch gut mit der Eisenbahn zurücklegen. Wir sind zum Beispiel die Strecke nach Hua Hin mit dem Nachtzug gefahren. Ich fand das war eine ganz besondere Erfahrung, weil man unterwegs viel vom Land sieht und es irgendwie spannend ist, wie der Zug zu Betten umgebaut wird. Mein Mann hingegen war nicht ganz so begeistert, da ihm etwas der Komfort gefehlt hat – es kommt also auch immer darauf an, wie die eigenen Ansprüche sind. Ich würde dir empfehlen gerade die Nachzüge, rechtzeitig zu buchen. Bei unserer Fahrt war ziemlich viel ausgebucht und wir mussten daher etwas umplanen. Alle Verbindungen findest du auf der Seite der Thailändischen Eisenbahn. Es gibt normale Sitzplätze und Schlafwagen, die sich je nach Klasse unterscheiden. Ich würde mindestens die 2. Klasse buchen. Hier hast du die Option aus Abteilen mit Fan oder Aircondition. Letztere sind leider ultra kalt, dafür aber von der Ausstattung deutlich besser. Es gibt auch eine 1. Klasse, in der man eine eigene Kabine für sich buchen kann und dadurch mehr Privatsphäre hat.

Vor Ort haben wir die meisten Gegenden am liebsten mit einem Roller erkundet. Besonders auf den kleineren Inseln und im Hinterland von Krabi ist das eine wunderschöne Möglichkeit, die Umgebung auf eigene Faust zu entdecken und auch mal spontan an einem Strand oder einem kleinen Café anzuhalten. Allerdings solltest du dafür unbedingt Erfahrung im Rollerfahren haben, denn gerade in den größeren Orten kann der Verkehr ziemlich chaotisch sein. Wichtig ist außerdem ein gültiger Führerschein mit der passenden Fahrerlaubnis und ein internationaler Führerschein.

Wenn du dich dafür entscheidest Thailand mit einem eigenen Auto zu erkunden, kann ich dir empfehlen im Vorfeld die Angebote zu vergleichen. Ich wähle für meine Mietwagenbuchungen meistens Check24.de, da die Plattform eine breite Auswahl an Autovermietungen zu guten Preisen bietet. Dank dem ausführlichen Vergleich findet man schnell das günstigste und beste Angebot.

Die schönsten Orte Bangkok
Zumindest einen kleiner Stopp in Bangkok sollte man in seine Route einbauen.

Warst du bereits in Thailand? Was sind deine Tipps für eine Reise und welche Ziele sollte man nicht verpassen?

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